„Liebe Bergfreunde!
Die Bielefelder Hütte bleibt bis einschließlich 03. Juni 2026 geschlossen.
Ab dem 04. Juni 2026 haben wir wieder geöffnet und freuen uns, euch bei uns begrüßen zu dürfen. Reservierungen für die Sommersaison 2026 sind ab sofort möglich.
Die Reservierung für die Wintersaison öffnet am 1.09.2026.
Online-Reservierungen bitte am Vortag des Ankunftsdatums bis 18.00 Uhr tätigen. Für spätere Reservierungen, ruf uns direkt in der Hütte an. Wir führen keine Warteliste!
Abweichung Wintersaison: In der Wintersaison ist eine Übernachtung nur inkl. Halbpension buchbar! An den Wochenendterminen ist nur eine Mindestaufenthaltsdauer von 2 Nächten (d.h. von Freitag bis Sonntag) buchbar!
Die Bielefelder Hütte im Hochoetz
Bielefelder Hütte
im Hochoetz
Die Bielefelder Hütte (2.112 m), auch als Neue Bielefelder Hütte bekannt (1954) gehört zur Sektion Bielefeld des Deutschen Alpenvereins, sie liegt unterhalb des Acherkogels in den Stubaier Alpen in Tirol – mitten im Skigebiet Hochoetz. Dementsprechend einfach ist sie auch mittels Seilbahn zu erreichen (Gehzeit Bergstation: ca.10-15 Minuten).
Im Sommer zieht es Wanderer, Bergsteiger und Kletterer in das Gebiet um die Gipfel des Acherkogels (3.007 m), des Wetterkreuzes (2.591 m) oder des Hochreichkofels (3.008 m). Ein Klettergarten befindet sich wenige Minuten von der Hütte entfernt. Auch Mountainbiker nützen die Region für zum Teil sehr anspruchsvolle Rundtouren.
Im Winter vergnügen sich neben Alpinskifahrern auch Schneeschuhwanderer und Skitourengeher in dieser Region, wobei der Roßkopf (2.399 m) ein sehr beliebtes Ziel ist.
Der Ausblick von der Terrasse, die drei Seiten der Hütte umläuft, ins vordere Ötztal und bis weiter hinunter nach Imst, ins Oberinntal, auf die Lechtaler Alpen, die Mieminger Kette und bis zum Hohen Riffler, ist schlicht sensationell.
Die Hütte ist mit Vierbettzimmern sowie Lagern ausgestattet und verfügt über Strom, Heizung, getrennte Waschräume und (kostenlose) Warmwasserduschen. Übernachtungen mit Hunden sind gestattet. Gute Netzabdeckung (Mobilfunkempfang), Gepäcktransport auf die Hütte ist möglich.
Einen großen Spielplatz gibt es bei der Bergstation der Acherkogelbahn. In der Hütte sind einige Gesellschaftsspiele für Kinder vorrätig.
Neben regionalen Spezialitäten bietet die Hüttenküche eine Auswahl an herzhaften Tiroler Spezialitäten und regionalen Klassikern, darunter hausgemachte Spinatknödel, Tiroler Gröstl, das Bielefelder Bergsteigerpfandl, Kaiserschmarren und süße Strudel.
„WIE ALLES BEGANN“
Am 29. September 1893 hatte der Bielefelder Bürger Wilhelm Oltrogge, selbst ein begeisterter Wanderer und Bergsteiger, zur Gründung einer Bielefelder Sektion im Deutschen und Österreichischen Alpenverein eingeladen. Bisher waren Bielefelder in der Sektion Minden zu Hause. Seiner Einladung folgten 38 Personen aus Bielefeld und Umgebung. Sie wurden Mitglied der neuen Sektion, der 194. im Deutschen/Österreichischen Alpenverein. Schon bald nach der Gründung trug sich der Vorstand mit dem Gedanken, in den Alpen ein eigenes Arbeitsgebiet und nach Möglichkeit auch eine eigene Hütte zu haben. Die finanziellen Gegebenheiten ließen dieses Vorhaben allerdings vorerst nicht zu. Nach Prüfung einiger Projekte wurde 1911 das heutige Arbeitsgebiet rund um den Acherkogel (3007 m) am Eingang des Ötztals in Aussicht genommen. 1913 erwarb die Sektion von der Gemeinde Oetz einen Baugrund für eine Hütte in einer Größe von 2500 Quadratmeter am Fuße des Acherkogels.
„DIE ENTSTEHUNG DER BIELEFELDER HÜTTE“
Schnell wurde der Entschluss gefasst mit dem Bau einer Hütte sofort zu beginnen. Balken, Bretter und alles weitere Material musste auf den Rücken kräftiger Männer auf den Berg getragen werden. Eine unendliche Mühe. Sie wurde nicht belohnt, denn am 18. Februar 1914 zerstörte eine Wetterkatastrophe das Hüttendach und weitere Teile des bereits gerichteten Hauses. Kurz danach brach der Erste Weltkrieg aus, so dass der Hüttenbau nicht weitergeführt wurde.
1921 konnte endlich weitergebaut werden. Am 21. August 1922 erfolgte die feierliche Einweihung der Hütte mit einer Bergmesse durch Pfarrer Schatz aus Oetz. 1935 wurde die Terrasse hinzugebaut. Die Verantwortung dafür trug der 2. Vorsitzende und Hüttenwart der Sektion Theodor Streich. Allein diese Terrasse überdauerte den Lawinenabgang 1951.
Doch schon im Herbst 1951 suchten Theodor Streich und Naz Schöpf sen. (damaliger Pächter der Hütte) einen Platz für die Neue Bielefelder Hütte aus. Im Februar 1952 beschloss die Sektion, diese neue Hütte auch zu bauen. Die Bauarbeiten ab 1953 führten dann zu der festlichen Einweihung am 04.08.1954
Details
Täglich von 09:00 – 16:30 Uhr
Die Bielefelder Hütte befindet sich in den Stubaier Alpen in Oetz/Hochötz. Oetz befindet sich im Westen Tirols (Österreich) – im Ötztal.
Gehzeit:
- 10 min (von Bergstation Acherkogelbahn)
- 3,5 Std. (von Ötz), 1,5 Std. (von Ochsengarten)
Höhenmeter:
- 2.150m
Aufstiegshilfe:
- Acherkogelbahn (täglich von 09:00 – 16:30 Uhr / letzte Bergfahrt: 16:15 Uhr)
- Ochsengartenbahn (Sommer: DI, DO und SO von 09:15 – 16:15 Uhr / letzte Bergfahrt: 16:00 Uhr, Winter: täglich 09:00 Uhr – 16:00 Uhr)
Öffnungszeiten Winter:
- Anfang / Mitte Dezember – Mitte / Ende April
Öffnungszeiten Sommer:
- Anfang / Mitte Juni – Mitte / Ende September
Mehrbettzimmer:
- 7×4-Bett-Zimmer
Matratzenlager:
- 22 Personen